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Ausstellungen

 
Galerie Peripherie
Die vergessene „Reichsfrauenführerin“ Gertrud Scholtz-Klink

Ausstellungseröffnung: So. 07.01.2018 um 17:00h in der Galerie Peripherie



– Eine Ausstellung –

Ein Projekt der Universität Tübingen im Rahmen des Masterstudiengangs „Literatur- und Kulturtheorie“

Die „Reichsfrauenführerin“ Gertrud Scholtz-Klink tauchte 1945 nach ihrer Flucht aus dem sowjetisch besetzten Berlin mit falschem Namen in Bebenhausen unter. Erst 1948 wurde sie vom amerikanischen Geheimdienst aufgespürt und zu 18 Monaten Haft verurteilt. Nach dem Absitzen dieser Strafe wurde ihr, trotz ihres Status als eine der „Hauptschuldigen“, auch mit Hinblick auf ihre Rolle als Frau und Mutter eine weitere Strafe erlassen. Bis zu ihrem Tod 1999 lebte sie daraufhin zurückgezogen in Bebenhausen. Die Ausstellung über die „Reichsfrauenführerin“ Gertrud Scholtz-Klink soll einen Beitrag zur Aufarbeitung weiblicher Figuren im Dritten Reich leisten. Obwohl Gertrud Scholtz-Klink ab 1934 als „Reichsfrauenführerin“ im NS- Staat tätig war, ist sie heute eine kaum bekannte Person der NS-Zeit. Dies liegt hauptsächlich an der Ausrichtung der Forschung, die sich für lange Zeit nur auf die „große Politik“ der männlichen Politiker des Dritten Reiches konzentrierte. Die Ausstellung setzt sich deshalb zum Ziel, Scholtz-Klinks Rolle in der Prägung des herrschenden Frauenbilds im NS-Staat anhand ihrer Reden herauszuarbeiten, ihre politischen Positionen, sowie die bestehenden Widersprüche in ihrer Person zu thematisieren.

Ausstellungszeiten: 07.01. bis 21.01. / Di bis So 17h-20h

www.galerie-peripherie.de

 
Galerie Peripherie
KATRIN LAADE – „Grosses Gelb“

Vernissage: Fr. 26.01.2018 um 19:00h in der Galerie Peripherie

Festlich, heiter, teils wie ein Feuerwerk inszeniert, teils magisch aufgeladen – so präsentieren sie sich, die Bilder von Katrin Laade.



Große und kleine Kreise, Rechtecke, Rauten, da und dort ein Herz, ein Auge, Sterne und Sternchen, ja wie von Kinderhand gemalte Blütenköpfe, hier und da mit dem Pinsel ironisch umhäkelt, positionieren sich in vielfältiger Gestalt und Farbigkeit vor, hinter und zwischen, das gesamte Bildformat ausfüllenden, kurvigen oder kantigen Bändern oder Rapporten aus geometrischen Mustern, die wie Ordnungssysteme das Bildgeschehen strukturieren. Die choreographische Inszenierung der einzelnen Bildelemente folgt dabei vielmehr einem Neben- und Miteinander als einer Subordination nach den Regeln hierarchischer Leitlinien.

Im Spannungsbogen virtuoser Malerei und im – angesichts des authentisch zu definierenden Imaginären – unprätentiös vollzogenen Duktus vermögen die Bilder von Katrin Laade uns dort zu treffen, wo sich ein Stück Wirklichkeit artikuliert, das weder Worte, Begriffe noch Definitionen nötig hat.

Ausstellungszeiten: 26.01. bis 11.03. / Do bis So 17h-20h

www.galerie-peripherie.de
www.katrinlaade.de


Die Künstlerei


Mal- und Zeichenbedarf im Sudhaus
Geöffnet: Montags bis Freitags von 14 - 18.30 Uhr,
Donnerstags 14 bis 20 Uhr und Samstags 10 - 13 Uhr
www.die-kuenstlerei.de